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Von Frauen für Frauen

FrauenZimmer 2017

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FrauenZimmer 2017
to be continued


Es war eine Premiere mit stehenden Ovationen: das FrauenZimmer 2017 in der Nähe des Zoopalastes in Berlin. Die Stars waren Frauen des Dachdecker- und Zimmererhandwerks. Sechs Workshops, von informativ bis aktiv-kreativ, bot der Event. Der Herzenswunsch der Teilnehmerinnen am Ende: to be continued.

In Deutschland ist man geneigt zu denken, die Gleichberechtigung wäre weit vorangeschritten. Dass dies noch nicht so ist, wissen auch Frauen zu berichten, die emanzipiert sein dürften: Frauen vom Dach. Darum entstand die Idee, diesen ein Forum zu bieten für Austausch, Workshop und Wohlfühlen.

Am Abend des Anreisetags konnten in der Osteria Maria zu italienischen Leckereien erste Kontakte geknüpft und alte Bekanntschaften aufgefrischt werden. Nach der Begrüßung durch Alice Selle, Leiterin Werbung und Kommunikation Roto, und Elke Herbst, Geschäftsführerin Bruder-Verlag, hatte Christina Rau als Schirmherrin die Veranstaltung eröffnet. Sie habe viele Ehrenämter, aber die Grußworte zum FrauenZimmer seien ihr ein besonderes Anliegen. Sie freue sich, vor so vielen Powerfrauen zu sprechen. Die Denkweise in unserem Land sei doch noch sehr in alten Strukturen verhaftet. „Die meisten rosa Geschenke kamen aus Deutschland“, beklagte Rau, die kürzlich Großmutter geworden ist, über die geschlechtsspezifische Farbgebung der Zuwendungen.



Schirmherrin Christina Rau eröffnete das FrauenZimmer 2017


„Nicht lamentieren, machen!“

Am zweiten Tag bekamen die Frauen in vier Workshops zu je etwa 25 Personen viel Information und Inspiration. Bettina Adams, Geschäftsführerin der Dr. Adams Consulting GmbH, gab Tipps für erfolgreiches Handeln in Finanz-, Steuer- und Versicherungsfragen. „Der Vorname kostet 250.000 Euro“, zitierte Adams Vivienne Ming, eine Transgender-Tech-Unternehmerin. Banker haben zu 90 % Erfahrungen mit Männern und handeln danach. Zusätzlich zu Fakten müssen Frauen pushen, umso wichtiger ist ein souveränes Auftreten.

Bauingenieurin Marlen Schlosser sprach über „Wertschätzende Kommunikation“. Vertrauen sei Voraussetzung für ein konstruktives Gespräch, man solle den Zuhörer dort abholen, wo er sich momentan befindet. Gerade im Mitarbeitergespräch müssten Wahrnehmung und Interpretation getrennt werden.



Referentin Marlen Schlosser und Teilnehmerinnen des Workshops „Die Macht der Kommunikation“


„Frauen träumen oft zu klein“, beschwerte sich Verena Pausder, Start-up-Unternehmerin, in ihrem Workshop. Auf die Frage „Trauen Sie sich das zu?“ höre man von ihnen selten ein klares Ja als Antwort. „Nicht lamentieren, machen!“ Nach Misserfolgen meine man, Träume anpassen zu müssen, besser im Moment der Stärke nachdenken, wie es weitergehen soll. Als mehrfache Mutter empfahl sie, bloß kein schlechtes Gewissen zu haben: „Solange du denkst, du machst das Richtige, ist es richtig. Du weißt eh nicht, wie es wäre, wenn du es anders gemacht hättest. Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.“



„Nicht lamentieren, machen!“ – dieses Motto gab Unternehmerin Verena Pausder den Teilnehmerinnen mit auf den Weg


Elke Herbst zeigte, wie sich soziale Netzwerke sinnvoll im Betrieb einsetzen lassen. „Entwickeln wir uns zurück, dass wir uns lieber in Bildern unterhalten als in langen Sätzen?“ Twitter, selten von Handwerkern genutzt, sei für Jugendliche interessant; Wissensvermittlung in kleinen Häppchen. Whatsapp spare Zeit durch die Übermittlung von Fotos und Organisation in der Gruppe. Facebook sei individuell beruflich nutzbar und bestes Marketinginstrument für den Betrieb. „Statistisch ist es unmöglich, dass Ihre Kunden nicht teilhaben“, so Herbst.

Eine kurzfristig organisierte und vom Stadtführer kurzweilig kommentierte Stadtrundfahrt beschloss den Nachmittag. Die Frauen hatten hier die Gelegenheit, das geteilte und das vereinte Berlin anhand von Videobildern zu vergleichen. Die legendäre Pan Am Lounge bot am Abend die stilvolle Atmosphäre für die Interviewrunde mit Claudia Pechstein. „Wenn mich jemand ärgert, werde ich stärker“, resümierte Pechstein. Sie sprach ganz offen über die Höhen und Tiefen ihrer Karriere, die nächstes Jahr noch mit einer zehnten olympischen Medaille gekrönt werden soll.

So wirklich wussten die Teilnehmerinnen nicht, was sie im Workshop von Farbdesignerin Renate Gresser erwartete. Umso erstaunter und begeisterter waren sie, als sie das Ergebnis ihres kreativen Werkens bestaunen konnten. Es war ein gemeinsames Kunstwerk entstanden, von dem Ausschnitte – auf Karten geklebt – als Erinnerung mitgenommen wurden. Der einzige Mann, der bei dem Forum von Frauen für Frauen geduldet wurde, hieß Wolfgang. Sigrid Meuselbach, Autorin und Coach, hatte ihn im Gepäck, um Missverständnisse in der Kommunikation zwischen Mann und Frau deutlich zu machen. „Was haben die Frauen alles drauf“, so Wolfgang „und sie zeigen es nicht!“ Die Stimme müsse am Satzende nach unten gehen, sonst hörten Männer Fragen. Dazu gab Meuselbach noch Tipps für die selbstbewusste Körperhaltung. Wichtig sei, selbst zu entscheiden was man wolle. Eine Entscheidung haben die Teilnehmerinnen des FrauenZimmer bereits getroffen: Nächstes Jahr bitte wieder!



Ein voller Erfolg: Der Kreativworkshop von Renate Gresser.


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Kongress FrauenZimmer kommt 2017
Christina Rau und die erfolgreiche Unternehmerin Verena Pausder eröffnen Event für Frauen aus dem Dachhandwerk

Beim Kongress FrauenZimmer 2017 stehen die Dachfrauen im Mittelpunkt. Aktiver Austausch und nachhaltiges Networking unter Frauen – und nur für Frauen – ist das Ziel der Veranstalter, der Roto Dach- und Solartechnologie GmbH und der Zeitschriften DDH sowie Bauen mit Holz aus der Rudolf Müller Mediengruppe. Michael Marien, Geschäftsleiter Deutschland bei Roto, und Elke Herbst, Verlagsleiterin im Rudolf Müller Verlag, betonen: „Wir richten uns an den Bedürfnissen unserer Zielgruppe aus und haben erkannt, dass es kein Event gibt, das sich in dieser Exklusivität an die Frauen der Branche richtet. Was haben Frauen für spezielle Wünsche an den Markt und vor welchen Herausforderungen stehen sie?“ Diesen Fragestellungen möchte man durch eine hochwertige Networkingveranstaltung Rechnung tragen und den Frauen der Branche eine Basis zum Austausch bieten.

Die Veranstaltung ist ein deutschlandweit einzigartiges Event, das von Frauen für Frauen organisiert wird. In privater Wohlfühlatmosphäre wird hier erstmals zwischen dem 11. und 13. Mai 2017 aktiver Austausch und nachhaltiges Networking unter Frauen gefördert – und das in spannenden Locations. Das Event richtet sich konkret an Dachdeckerinnen und Zimmerinnen sowie an Frauen von Zimmerern und Dachdeckern, ob selbstständig oder mitarbeitend im Betrieb. Neben relevanten Fachthemen wird auch ein attraktives Rahmenprogramm für jede Menge Abwechslung und gute Laune sorgen. Bereits jetzt können sich Interessentinnen für das Event vorab registrieren; verbindliche Anmeldungen sind ab Oktober möglich, wenn auch das Kongressprogramm finalisiert wurde.

Christina Rau, die für viele gemeinnützige Stiftungen aktiv ist, wird das Event eröffnen. Verena Pausder, erfolgreiche Unternehmerin und erfahrene Referentin, hält die Keynote. Christina Rau setzt sich gerne für diejenigen ein, denen eine öffentliche Plattform fehlt. Daher habe sie gerne ihre Bereitschaft erklärt, den ersten Kongress von Frauen für Frauen in der Dachdecker- und Zimmererbranche zu eröffnen: „Manchmal braucht es nur ein bisschen Inspiration oder gutes Zureden, um sein eigenes Potenzial zu entfalten. Gerade Frauen tun sich hier oftmals schwer“, sagt Christina Rau. Verena Pausder weiß als engagierte Unternehmerin (Fox & Sheep entwickelt Apps für Kinder) und Mutter, wie schwierig es manchmal ist, Verantwortung, Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen, aber auch, wie sehr sich Frauen häufig scheuen, selbstständig zu werden: „Ich bin Frau, Unternehmerin, Mutter – es ist mir wichtig, anderen Frauen zu vermitteln, dass sie sich trauen dürfen.“ Das sei auch der Grund, warum sie gerne zugesagt habe, beim FrauenZimmer die Keynote zu halten – es sei ein Vorteil als Frau in männerdominierten Branchen selbstständig zu sein und Frauen könnten sich da viel mehr zutrauen. Sie selbst habe diese Erfahrung in der Start-Up-Branche gemacht.




Unser Maskottchen hat einen Namen
Willkommen, FranZi!

Für unser kleines, pinkfarbenes Quietscheentchen haben wir einen Namen gesucht – und ihn mit Ihrer Hilfe gefunden: Dürfen wir vorstellen? Das ist FranZi! Unter Dutzenden Vorschlägen entschied das Los und kürte den Namensvorschlag von Iris Lemmer von der Lemmer Bedachungs GmbH aus Iserlohn zum Gewinner. Wir selbst hätten uns keinen besseren Namen ausdenken können; denn wie Sie ahnen, steht FranZi als Abkürzung für unsere Veranstaltung FrauenZimmer. Als Dankeschön erhielt Iris Lemmer eine Flasche Roto Wein und leckere Pralinen. Wir hoffen sie und viele weitere Frauen der Branche vom 11. bis 13. Mai 2017 bei unserem Event in Berlin begrüßen zu dürfen. Ab September 2016 können Sie sich verbindlich anmelden.

Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie zur Vorab-Registrierung finden Sie hier!




Gewinnspiel – machen Sie mit!
Wie soll unser Maskottchen heißen?

Das neue Veranstaltungsformat FrauenZimmer wird ab 2017 frischen Wind in die Branche bringen. Die Planungen für den reinen Frauenkongress sind bereits in vollem Gange. Bei einer Sache bitten wir allerdings um Ihre Ideen: Unser Maskottchen hat noch keinen Namen. Reichen Sie uns Ihre Vorschläge ein, es gibt etwas Tolles zu gewinnen – allerdings nur für Frauen!

Es gibt sie in vielen Formen und Farben, aber eins haben sie alle gemeinsam: Sie quietschen und sind fester Bestandteil in Deutschlands Badewannen – kleine Quietscheentchen. Unsere ist pink und Maskottchen für das deutschlandweit einzigartige Event FrauenZimmer, ein Kongress, der von Frauen für Frauen organisiert wird.

Nun braucht unser kleiner Glücksbringer nur noch einen Namen! Helfen Sie uns dabei und reichen Sie Ihre Vorschläge per E-Mail an petra.horn@roto-frank.com ein. Das Besondere daran: Nur Damen dürfen abstimmen und natürlich auch gewinnen!

Namensvorschläge nehmen wir von Ihnen, liebe Damen, bis zum 30. April 2016, 12.00 Uhr, entgegen. Eine projektinterne Jury wird dann ihren Favoriten küren. Die Gewinnerin erhält eine Überraschung – seien Sie gespannt!

Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie zur Vorab-Registrierung finden Sie hier!




Zeitgerechtes Veranstaltungsformat kommt an!
FrauenZimmer auf der Dach + Holz

Das neue Veranstaltungsformat FrauenZimmer, das ab 2017 frischen Wind in die Branche bringen wird, wurde erstmals auf der Dach+Holz vorgestellt – mit Erfolg! Die positive Resonanz der Messebesucher bestätigte die erhöhte Nachfrage nach Formaten, die eine wichtige, bisher außer Acht gelassene Zielgruppe, endlich in den Fokus rücken: die Frauen der Branche!

Das FrauenZimmer ist ein deutschlandweit einzigartiges Event, das von Frauen für Frauen organisiert wird. In privater Wohlfühlatmosphäre wird hier erstmals zwischen dem 11. und 13. Mai 2017 aktiver Austausch und nachhaltiges Networking unter Frauen – und nur für Frauen – gefördert. Das Veranstaltungsformat wird in Zusammenarbeit mit dem DDH, Verbandsorgan des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks, stattfinden. Es richtet sich konkret an Dachhandwerkerinnen und Zimmerinnen sowie Frauen von Zimmerern und Dachhandwerkern, ob selbstständig oder mitarbeitend im Betrieb.

Starke Frauen aus beiden Zünften haben ihre Unterstützung zugesagt: Frauen wie Dachdeckermeisterin Brigitte Latsch vom DDH oder Margit Eicher, kaufmännische Leitung bei Aicher Holzhaus, und Saskia Schwickert, Geschäftsführerin W. u. D. Schwickert GmbH & Co. KG, sind Botschafterinnen der Veranstaltung für die Entscheiderinnen der Branche.
Dabei kommt der Spaß natürlich nicht zu kurz: Neben hochwertigen Fachthemen wird auch ein attraktives Rahmenprogramm für jede Menge Abwechslung und gute Laune sorgen.

 

 

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